Heilendes Wirtschaften

Weltweit gibt es ca. 36 Mio Menschen, die in Sklaverei leben, viele davon sind minderjährig, etwa die Hälfte vegetiert in Zwangsprostitution; wir sind Zeugen davon, dass weltweit etwa 60 Mio Menschen, überwiegend durch kriegerische Auseinandersetzungen aber auch aufgrund von klimatischen Veränderungen vertrieben und auf der Flucht sind. Ca. 1 Mrd. Menschen leben in Slums und haben weder gesicherten Zugang Trinkwasser, Sanitärer Versorgung, Bildung oder Rechtsprechung.

Die Welt in der wir leben, ist von kontinuierlich stattfindenden Katastrophen, Umbrüchen und Völkerwanderungen gezeichnet. Täglich entstehen neue Herausforderungen, Ungleichgewichte und Konflikte, die zu immer neuen Traumata, wirtschaftlicher Not und unbeschreiblichem, menschlichem Leid führen. Verursacht werden diese Tragödien oft von uns Menschen selbst aber auch durch klimatische oder geologische Naturkatastrophen.

Solidarisches und auf eine bestimmte Weise achtsames, wirtschaftlich ausgerichtetes Handeln kann diesen Zuständen entgegenwirken. Es ist nicht neu, dass die Schaffung von Unternehmen und Märkten ein hochwirksames Mittel zur Bekämpfung von Armut sowie zur Heilung und Wiederherstellung von Menschenwürde, gerechter Versorgung und friedlichem Miteinander sein kann.

Wir sehen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten dazu aufgefordert und angespornt, durch intelligente Ansätze lokal, regional, national und international auf diesem Gebiet wirksam zu werden. Dabei liegt unser Fokus auf Projekten und Unternehmensgründungen, die vorrangig humanitäre aber auch öko-soziale Ziele mit Aktion & Kontemplation erreichen wollen: wirtschaftliches Handeln als gelebter Ausdruck von Nächstenliebe und konkreter Ort für die Wiederherstellung von Menschenwürde und Lebensperspektive.

Unsere Aufgabe ist es zu ermutigen, zu beraten, zu gründen, zu begleiten und zu vernetzen. Dabei verstehen wir den Rollenunterschied zwischen Mentor und Macher und bieten aus unserem Netzwerk professionelles Coaching, interkulturelles Training, integrale Systemaufstellung und andere, flankierende Unterstützungsmassnahmen an. In ausgewählten Fällen übernehmen wir selbst (übergangsweise) Teile der operativen Verantwortung und stellen uns wo gewünscht und sinnvoll, mit ins unternehmerische Risiko.