Up and Out of Povertybuch0315
von Philip Kotler und Nancy R. Lee

Mit den beiden Autoren dieses Buches haben sich zwei anerkannte Ikonen der weltweiten Marketing-Szene zusammengefunden: Philip Kotler, Professor für internationales Marketing an der Northwestern’s Kellogg School of Management, wird als der weltweit wahrscheinlich anerkannteste Experte für „strategische Marketing-Praxis“ geführt.  Nancy R. Lee ist Präsident der Social Marketing Services Inc, Seattle, Washington und Professorin der University of Washington mit einem Schwerpunkt in Social Marketing. Ihre Lehrtätigkeit ist untersetzt mit inzwischen mehr als 25 Jahren praktischer Marketingerfahrung in verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Kein Überflieger sondern ein praxiserprobter „Dickbrettbohrer“.

Angetrieben vom Anliegen, neue Wege aus der Armut aufzuzeigen, haben sie bereits 2009 das Buch Up and Out of Poverty veröffentlicht. Methoden, die man sonst eher im Bereich des klassischen Marketing vermutet, denken und verwenden die beiden so, dass daraus eine völlig neue Perspektive mit einem alternativen Zugang vor allem für Menschen in prekären Verhältnissen entsteht. Aber Achtung! Die hier aufgezeigten Ansätze haben es in sich….! Ein kleiner Auszug vermittelt eine Ahnung, dass dies nicht mit dem “Blick von oben herab“ verwechselt werden kann:  „There are a few important differences between social marketing and commercial marketing. Social marketers are focused on selling a behavior, whereas commercial marketers are more focused on selling goods and services. Commercial sector marketers position their products against those of other companies, whereas the social marketer competes with the audience´s current behavior and associated benefits. The primary benefit of a „sale“ in social marketing is the welfare of an individual, group, or society, whereas in commercial marketing it is shareholder wealth.“

Das Buch empfiehlt sich jedem, der ernsthaft darüber nachdenkt, sich mit modernen und praxiserprobten Werkzeugen in den Dienst der Ärmsten zu stellen. Das allerdings, führt eher auf schmale Pfade abseits des Mainstreams und gewinnt nicht immer den Applaus der Reichen und Mächtigen.